Manuelle Therapie

Die Manuelle Medizin befaßt sich mit reversiblen Funktionsstörungen am Halterungs und Bewegungssystem, darüber hinaus sind Techniken der Manuellen Therapie auch zur Behandlung von Schmerzen geeignet. Es werden Struktur- und Funktionsstörungen erkannt, die mit angepaßten Techniken untersucht und behandelt werden. Die Struktur selbst ist einer großen Variabilität unterworfen. Es bedarf einer eingehenden Prüfung, ob es sich um einen Normalbefund, eine Normvariante oder eine Strukturzerstörung handelt.

In den meisten Fällen liegen Funktionsstörungen vor, die mit Verlust der aktiven und passiven Beweglichkeit des Gelenkes, des Gelenkspieles sowie der neuromuskulären Steuerung oder Koordination einhergehen.

Viele Funktionsstörungen treten häufig im Rahmen von Strukturzerstörungen auf. Das Ziel der Manuellen Medizin ist die Beeinflussung bzw. Beseitigung von mit Strukturstörungen verbundener Funktionsstörungen und Schmerzen. Eine anschließende Therapie kann diesen Prozess unterstützen, um eine Regeneration der Strukturen zu erreichen.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine gezielte Injektion mit einem Lokalanästhetikum. Für die Injektion ist der Ort des Einstiches entscheidend, damit das injizierte Arzneimittel einen Heilreiz bewirkt. Die Neuraltherapie wird auch als “europäische Akupunktur” bezeichnet.